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Die SCHUFA – BIG BROTHER aus Wiesbaden?

Die SCHUFA – „BIG BROTHER“?

Die SCHUFA ist keine Behörde sondern ein Wirtschaftsunternehmen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Dem Irrglauben, dass die SCHUFA eine Behörde ist, unterliegen übrigens rund 95 % der Verbraucher. Die SCHUFA firmiert als SCHUFA AG (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) mit Hauptsitz in Wiesbaden.

SCHUFA Holding AG                        Tel. 0611 – 9278 – 0
Kormoranweg 5                                  Fax: 0611 – 9278 – 109
65201 Wiesbaden                               Email: kontakt@schufa.de – www.schufa.de

Vorsitzender des Aufsichtsrats:        Alexander Boldyreff
Vorsitzender des Vorstands:             Dr. Michael Freytag
Mitglieder des Vorstands:                 Holger Severitt, Prof. Dr. Dieter Steinbauer

 

Die SCHUFA bzw. deren Gesellschafter besteht aus Wirtschaftsunternehmen, die ihren Kunden, Geld- oder Warenkredite einräumen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die angeschlossenen Vertragspartner vor Kreditausfällen zu schützen.  Die SCHUFA soll also nicht den Verbraucher schützen, sondern ausschließlich die Vertragspartner, auch wenn man anderes zu lesen oder zu hören bekommt. Mit dieser Tatsache hat sich der Betroffene abzufinden. Vertragspartner sind vor allem Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, Kredit- und Leasinggesellschaften sowie Einzelhandels-, Versandhandels- und Telekommunikations- unternehmen. Die „SCHUFA AG“ speichert die Bonitätsdaten von über 65 Millionen Bundesbürgern.  Negative Daten können dabei schnell zum Einzug der EC/Maestro-Karte, der Kündigung des Dispositionskredites und/oder zu Kontokündigungen führen. Eine eidesstattliche Versicherung (Offenbarungseid) kann sogar dazu führen, dass der Betroffene kein Konto mehr bekommt (natürlich nur bei den Vertragspartnern der „SCHUFA“).  Die Vertragspartner werden automatisch über Veränderungen der Bonität jedes vorher abgefragten Betroffenen informiert. Sie müssen wissen, dass die SCHUFA die ihr von ihren Vertragspartnern vorgelegten Einträge nicht prüft, sondern Sie so übernimmt wie sie diese übertragen bekommt.  Das hat zur Folge, dass die vorher positive Bonität in vielen Fällen schnell ruiniert ist, ohne dass der Betroffene davon rechtzeitig Kenntnis erhält. In den letzten Jahren, werden immer mehr Inkassounternehmen und andere Unternehmen der deutschen Wirtschaft, Vertragspartner der SCHUFA. Diese zahlen dafür, dass man ihnen – wenn ein Negativeintrag vorliegt – eine Benachrichtigung zukommen lässt.  Aber, nicht jede Bank ist an die SCHUFA angeschlossen. Allein damit dürfte die Interessenlage feststehen! Die SCHUFA informiert ihre Vertragspartner unter anderem darüber, welche Verträge bzw. Verpflichtungen ein Verbraucher mit anderen Vertragspartnern der SCHUFA noch eingegangen ist und ob es in den vergangenen drei Jahren Zahlungsschwierigkeiten gab.  Für die Vertragspartner gilt das Prinzip der gegenseitigen Information. Die Verpflichtung der „SCHUFA“ zur Erteilung von Auskünften entspricht die Verpflichtung ihrer Vertragspartner, bekanntwerdende Informationen im definierten Umfang an die „SCHUFA“ weiterzuleiten. Die „SCHUFA“ kauft aber auch Daten von der Post wie z.B. Adressen, die Aufgrund von Nachsendeanträgen erfasst werden und entnimmt Daten aus dem Bundesanzeiger! Die Gesellschafter der „SCHUFA“ sind im allgemeinen Banken. Die Vertragspartner (Nutzer) der „SCHUFA“ sind hauptsächlich Banken und Versandhäuser, aber auch Telekommunikationsfirmen.

Die „SCHUFA“ arbeitet nach dem sogenannten „Gegenseitigkeitsprinzip“. Dies bedeutet, dass die Vertragspartner verpflichtet werden, neue Daten, die über einen Betroffenen bekannt werden, der „SCHUFA“ in regelmäßigen Abständen zu melden. Hierbei kann es sich um positive, neutrale und um negative Daten handeln. Die „SCHUFA“ hat Daten über die Kreditwürdigkeit von mehr als 63 Millionen Bundesbürgern gespeichert. Auf diese Datenbank, können die Vertragspartner zugreifen, Daten abrufen und ablegen.  Die Besonderheit ist, dass dieses gigantische Datenvolumen, u.a. zu neuronalen Prognosen herangezogen werden, aus denen dann der SCHUFA – Basisscore berechnet wird.

Die „SCHUFA“ kann auch als „Datensammler“ oder „BIG BROTHER aus Wiesbaden“ bezeichnet werden.

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