Prepaid Handy

Bei einem Prepaidtarif kauft der Nutzer beim Mobilfunkanbieter ein bestimmtes Leistungspaket zu einem fest gesetzten Preis, welches er dann verbrauchen kann. Ist das Guthaben aufgebraucht, sind keine abgehenden Gespräche mehr möglich, das Mobiltelefon ist jedoch noch erreichbar. Prepaidtarife zeichnen sich in der Regel durch eine einfache Preisgestaltung in Form eines konstanten Preises für Minuten, Daten und SMS aus. Die Abrechnung erfolgt rein nutzungsbezogen, im Allgemeinen fallen keine Grundgebühren an. Für den Kauf einer Prepaidkarte ist keine Bonitätsprüfung erforderlich.

Prepaid Kreditkarte

Eine Prepaid Kreditkarte funktioniert im Gegenteil zu einer echten Kreditkarte (Charge Card, Credit Card) definitiv nur auf reiner Guthabenbasis. Genau wie bei einem Prepaid Handy muss zunächst das Konto bei der Kreditkartengesellschaft aufgeladen werden. Darunter sind Visa- und Mastercard-Karten von verschiedenen Anbietern zu finden, die alle nach der Prepaid-Methode funktionieren. Erst dann kann die Prepaid-Kreditkarte benutzt werden. Ein Kreditrahmen wird generell nicht zur Verfügung gestellt. Da sowieso das Konto unmittelbar mit dem Einkauf oder der Bargeldabhebung belastet wird, sind die Prepaidkarten in gewisser Weise auch Debitkarten, bei denen das Girokonto immer eine ausreichende Deckung haben muss. Die Prepaid Kreditkarte als solche unterscheidet sich nicht wesentlich von herkömmlichen Kreditkarten. Sie kann weltweit an Geldautomaten, in Geschäften oder im Internet eingesetzt werden.

PRIVATE KEY

PRIVATE KEY

Der Private Key wird bei der ersten Installation einer jeden Wallet generiert und ist so etwas wie der Generalschlüsse l. Er gewährt Zugriff auf die in der Wallet hinterlegten Kryptowährungen und sollte stets sicher (beispielsweise auf Papier oder einem USB-Stick) aufbewahrt werden. Denn wer den Private Key zur Wallet verliert, sieht auch seine Kryptowährungen nicht wieder.

Privatinsolvenz

Irrtum:

Nur Unternehmen können in die Insolvenz gehen.

Richtig ist:

Auch Privatpersonen können Insolvenz anmelden und sich so von ihren Schulden befreien.

50 Allgemeines Privatrecht

Wie wohl jeder weiß, melden Unternehmen, die Pleite sind, Insolvenz an. Dass jedoch auch Privatpersonen die Möglichkeit haben , in die Insolvenz zu gehen, ist immer noch weitgehend unbekannt. Wer überschuldet ist und sich mit seinen Gläubigern nicht auf einen Schuldenbereinigungsplan einigen konnte, hat – in der Regel nur einmal  im Leben – die Chance, sich über eine Verbraucherinsolvenz mit anschließender Restschuldbefreiung von all seinen Schulden zu befreien und noch einmal ganz von vorne anzufangen. Wer bei dieser Nachricht jetzt allerdings leuchtende Augen bekommt und in Gedanken schon Weltreisen bucht und Ferraris bestellt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine Verbraucherinsolvenz mit Restschuldbefreiung nicht jedem gewährt wird und eine sehr lange, harte Prüfung darstellt. Wer sie erfolgreich durchsteht, erlangt jedoch am Ende die ersehnte Schuldenfreiheit. Wem das Wasser derart bis zum Hals steht, dass er an eine Verbraucherinsolvenz denkt, der sollte sich zunächst an eine Schuldnerberatungsstelle oder an einen spezialisierten Rechtsanwalt wenden. Dort erfährt man, ob ein Insolvenzverfahren und eine Restschuldbefreiung überhaupt in Betracht kommen. Stark vereinfacht kann man sagen, dass in der Praxis nur ehrliche, seriöse Schuldner die Chance erhalten, sich von ihren Restschulden zu befreien. Verschwenderisches Verhalten in der Vergangenheit, falsche Angaben bei Kreditanträgen oder gar Insolvenzstraftaten können das Aus bedeuten. Solche Schuldner bleiben auf ihren Schulden sitzen. Selbst wenn es sich jedoch um einen seriösen Schuldner handelt, muss er eine so genannte Wohlverhaltensperiode überstehen, um von seinen Restschulden befreit zu werden. Er muss sechs Jahre lang jede zumutbare Vollzeitstelle annehmen. Sein Einkommen muss er bis auf ein Minimum an einen Treuhänder abtreten. Etwaige Erbschaften muss er zur Hälfte abgeben. Der Treuhänder verteilt das abgeführte Geld anschließend an die Gläubiger. Sechs Jahre lang darf sich der Schuldner keine Verfehlungen leisten. Die kleinste Pflichtverletzung kann dazu führen, dass il1m am Ende die Restschuldbefreiung nicht gewährt wird. Der Schuldner muss zum Beispiel dem Insolvenzgericht jeden Wohnsitz- oder Arbeitsplatzwechsel unverzüglich mitteilen. Er darf kein Vermögen oder Einkommen verschweigen. Er darf keine Sonderzahlungen an einzelne Gläubiger leisten und muss dem Treuhänder jederzeit Auskunft über seine Arbeit, sein Vermögen oder Einkommen geben. Die Restschuldbefreiung wird auch versagt, wenn der Schuldner in einem Jahr so wenig Geld an den Treuhänder abführt, dass noch nicht einmal dessen Mindestvergütung gedeckt ist.

Kurz: Die Verbraucherinsolvenz mit Restschuldbefreiung ist ein sinnvoller letzter Rettungsanker nur für ehrliche Schuldner, die tatsächlich bereit sind, einige harte Jahre auf sich zu nehmen, um ihr Leben finanziell wieder in den Griff zu bekommen. Nur sie werden am Ende mit Schuldenfreiheit belohnt.

Bei Interesse siehe hierzu:

Privatinsolvenz

Eine Privatinsolvenz ist wenn eine Privatperson nicht mehr zahlungsfähig ist. Das heißt auch seine Verbindlichkeiten nicht mehr zahlen kann

Privatkredit

Der Privatkredit ist ein Kredit, bei dem der Kreditgeber nicht gewerblich, sondern als Privatperson handelt. Die banküblichen Sicherheiten für einen Privatkredit können auch durch Privatpersonen vereinbart werden. Privatkredite sind bei den meisten Kreditinstituten Kredite, die nicht standardisiert sind. Zinsen und Raten werden bei einem Privatkredit individuell mit dem Kreditnehmer abgestimmt. Der eigentliche und heute umgangssprachliche Privatkredit ist der Kredit, den das Kreditinstitut für private Kreditsuchende gewährt.

  • Sie können jeder anderen Privatperson einen Kredit geben oder sich selbst bei jemandem Geld leihen.
  • Bei Privatkrediten wird Ihre Schufa nicht abgefragt und das Darlehen wird dort auch nicht gespeichert.
  • Allerdings sind private Darlehen weitgehend unreguliert und Sie genießen keinen Verbraucherschutz.
  • Auch wenn Sie Ihrem Gegenüber vertrauen, sollten Sie mindestens das Auszahlungsdatum, die Laufzeit und Rückzahlungsbedingungen sowie den Zinssatz in einem schriftlichen Vertrag festhalten.
  • Sie können auch spezielle Online-Plattformen für die Vermittlung von Privatkrediten nutzen. Eventuell bekommen Sie dort sogar bessere Zinsen als bei Banken oder im privaten Umfeld.